Das persönliche Wort im Juli von Gerhard Kirschenmann
Liebe Geschwister und Freunde
Lasst euch durch nichts in eurem Glauben erschüttern! Vertraut auf Gott und vertraut auf mich.
Johannes 14,1 (NGÜ)
Wie schon im Januar möchten wir Euch auch in der Jahresmitte noch einmal auf die Jahreslosung hinweisen und ein paar Gedanken dazu mit auf den Weg geben:
In der Bibel werden wir vielfach aufgefordert dem Herrn zu vertrauen. Das große „Vertrauenskapitel“ (Hebräer 11) lässt uns da manchmal eher ehrfürchtig erstarren angesichts der erwähnten Persönlichkeiten. Aber wir werden ermutigt, ihrem Beispiel zu folgen! Darüber hinaus gibt es weitere Beispiele: König Hiskia vertraute dem Herrn mit dem Ergebnis: Vor ihm und nach ihm gab es keinen König der ihm gleich gekommen wäre (2. Könige 18,5).
Sadrach, Mesach, Abed-Nego vertrauten dem Herrn - das bewahrte sie im Feuerofen (Daniel 3,28).
Daniel vertraute dem Herrn und überlebte die Nacht im Löwenzwinger ohne Schaden (Daniel 6,24).
Es ist immer dieses Vertrauen auf den Herrn, dieser Glaube, was den Unterschied macht.
In Psalm 118,8-9 lässt uns ein ungenannter Glaubensvater an seinem Lebensprinzip teilhaben: Es ist besser dem Herrn zu vertrauen als Menschen - oder selbst Edlen.
Suchen wir nicht oft unser Heil bei Menschen? Erwarten unsere Hilfe eher von Menschen als vom Herrn? Und erleben immer wieder Enttäuschungen dabei. Der Psalmschreiber weiß offensichtlich ein Lied davon zu singen.
Wie kann dieses Vertrauen nun entstehen? Es braucht eine tiefe persönliche Beziehung zu Jesus. Vertrauen braucht Beziehung. Daher ist die Frage: Wie leben wir unsere Beziehung mit Jesus? Wie viel investieren wir in diese Beziehung. Wie jede andere Beziehung muss sie gelebt und bewahrt werden. Alle unsere Aktivitäten können diese Beziehung nicht ersetzen. Sie zu pflegen hat eine hohe Priorität für jeden Jünger Jesu.
In diesem Sinn wünschen wir Euch allen eine beziehungsintensive Urlaubszeit.
Eure
Gerhard und Gisela








