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Der geistliche Impuls für den Monat März 2019 von Klaus Henning (Ältester im Christlichen Zentrum Reutlingen)

                                                               

Siehe, wie fein und lieblich ist´s,

wenn Brüder einträchtig beieinander wohnen!

Denn dort verheißt der HERR Segen

und Leben bis in Ewigkeit.

Psalm 133,1+3b

 

Die Gemeinschaft mit Geschwistern bewegt, berührt und stärkt mich immer wieder, ob in unseren Gottesdiensten, bei Gebetstreffen oder auch im Rahmen der Evangelischen Allianz. Besonders beeindruckt haben mich Begegnungen mit Geschwistern in anderen Ländern.

Eine solche Erfahrung durfte ich auf der Bibelschule in Minsk vom 24. November bis 1. Dezember 2018 im Reha-Zentrum von Igor und Svetlana Gorelik machen.

Unser Pastor Jochen Kraus hat an 5 Tagen in je vier Einheiten zum Thema Pneumatologie – der Lehre vom Heiligen Geist – folgende Themen behandelt:

  • Gott auf der Erde
  • Berufung, Besetzung
  • Heiliger Geist
  • Geistesgaben, natürliche Gaben
  • Stimme Gottes hören
  • Freisetzung und Sendung

 

Da saßen wir nun in dem Raum und in dem Haus, dessen Bau wir als CZR unterstützt haben und dessen Entstehung ich von Anfang an bis zur mühseligen finalen Genehmigung hautnah mitbekommen habe.

Ich selbst saß in der ersten Reihe ganz außen an der Wand bei der Heizung. Meinen Stuhl habe ich so gedreht, dass ich sowohl zu Jochen und Igor als auch in die Gesichter der Teilnehmer blicken konnte. Mir eröffnete sich eine große Bandbreite: von dem noch von der Alkoholsucht gezeichneten Gesichtsausdruck eines Mannes bis hin zum edlen Antlitz einer jungen Frau, die sich auf den Einsatz als Missionarin vorbereitet.

Ich war neugierig, wollte wissen, ob die vom Alkohol gezeichneten Geschwister sich konzentrieren und den Ausführungen von Jochen folgen können. „Fällt denen nach spätestens 30 Minuten nicht der Stift aus der Hand und die Augen zu?“ – war meine innere Frage.

Warten. – Ein vorsichtiger Blick zu den Geschwistern. – Alle waren voll dabei. Die erste Einheit mit 45 Minuten ging gleich zu Ende, und sie hingen förmlich an den Lippen von Jochen. Es wurde mitgeschrieben, die Blicke waren aufmerksam und der gesamte Gesichtsausdruck spiegelte ein großes Interesse wider. Diese Aufmerksamkeit hielt die ganze Woche über an, und das hat mich mehr als beeindruckt; auch welche Veränderungen im Gesichtsausdruck stattgefunden haben.

 

Unsere Geschwister (Teilnehmer) der Bibelschule

 

Was erstaunlich war: Wir konnten ihre Sprache nicht sprechen, sie die unsere nicht, einige wenige etwas Englisch und vereinzelt einige deutsche Worte. Und dennoch entstand eine richtige Gemeinschaft. Jeder hatte so seinen Platz, und mit jedem weiteren Tag begrüßte man sich herzlicher und intensiver. Man spürte, wenn jemand fehlte oder erst später kommen konnte. Unsere Gemeinschaft wurde über die Tage immer enger.

Nach dem dritten Tag kam eine neue Rehabilitandin dazu. Vom Alkohol gezeichnet, musste sie die Treppen fast hochgetragen und beim Gehen gestützt werden. Sie gehörte gleich dazu und folgte aufmerksam den Ausführungen – unglaublich! Wie es wohl mit ihr weitergehen wird? Hält sie durch? Bricht sie ab?

 

Neugierig auf die Bibelschule in Minsk? Sie ist für alle offen! Für mich war es meine erste Bibelschule überhaupt, und die nächste ist wieder für Ende November 2019 geplant.

Ob Du dabei bist?

 

Klaus Henning

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

                                                                                                                                           

 

 

 

 

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